Im Rahmen der Rezertifizierung als familien- und kinderfreundliche Gemeinde wurden in Hürm zahlreiche Ideen aus der Bevölkerung gesammelt. Eine Projektgruppe bewertete nun die Vorschläge und legte Schwerpunkte für die weitere Entwicklung fest.
Wie kann die Marktgemeinde Hürm im Bezirk Melk für Menschen aller Generationen noch lebenswerter werden? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine Projektgruppe am 17. September 2026 im Gemeindeamt, bei der die gesamte Bevölkerung eingeladen wurde. Der Workshop fand im Rahmen der Rezertifizierung als familien- und kinderfreundliche Gemeinde gemeinsam mit Frau Mag. Irene Kerschbaumer (Dorf- und Stadterneuerung) statt.
Neben einem Jugendworkshop wurde auch eine Bevölkerungsumfrage durchgeführt, um Wünsche und Anregungen aus der Gemeinde einzuholen. Durch die vielen offenen Fragen konnten zahlreiche Ideen für die Weiterentwicklung von Hürm gesammelt werden.
Diese Vorschläge wurden beim Workshop gemeinsam bearbeitet und bewertet. Besonders großen Zuspruch erhielten ein „Tag der offenen Betriebe“, die Zusammenarbeit mit der Kleinregion bei Seminaren, Kursen und Workshops sowie die Weiterführung des Jugendstammtisches. Auch Outdoor-Sportmöglichkeiten für unterschiedliche Altersgruppen und ein generationenübergreifender Spielenachmittag wurden hoch bewertet.
„Dank der engagierten Bürgerinnen und Bürger können wir nun unsere Gemeinde bedarfsgerecht für alle Lebensphasen weiterentwickeln“, betont Vizebürgermeisterin Birgit Haydn.
Die bewerteten Projektideen werden nun in ihrer Reihung an den Gemeinderat weitergegeben. Dieser wird die Vorschläge auf ihre Umsetzbarkeit prüfen und entscheiden, welche Projekte verwirklicht werden können. Für manche Vorhaben braucht es engagierte Personen, die deren Umsetzung federführend übernehmen, für andere entsprechende finanzielle Mittel. In jedem Fall war dieser Prozess ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung der Lebensqualität in Hürm.

