Anbei finden Sie von der AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH) Informationen zur Tigermücke.
Tigermücke Infoblatt-allgemein
Tigermücke Infoblatt-Bekämpfung
Warum besteht Handlungsbedarf?
Asiatische Tigermücken (Aedes albopictus) sind mögliche Überträger von über 20 verschiedenen Krankheitserregern. Viele davon, wie. z. B. Dengue-, Zika- oder Chikungunya-Virus können von den in Österreich heimischen Stechmückenarten nicht übertragen werden. Derzeit ist in Österreich das Übertragungsrisiko jedoch sehr gering, da die Tigermücke den Erreger nicht von Natur aus in sich trägt. Nur wenn sie zuvor einen erkrankten Menschen sticht, kann sie mit einem darauffolgenden Stich einen gesunden Menschen infizieren. In Österreich sind jedoch nur ausgesprochen selten Menschen mit diesen Krankheiten infiziert (Reiserückkehrer) und es gab noch keine gesicherten Fälle von Erkrankungen, die durch den Stich eine Tigermücke innerhalb Österreichs verursacht wurden. Jedoch steigt das Infektionsrisiko, wenn sich die Tigermücke in Österreich weiter ausbreitet. So gab es 2022 es in Frankreich bereits mehrere Dengue-Fälle in Gebieten, in denen die Tigermücke bereits etabliert ist.
Neben dem Gesundheitsrisiko ist die Asiatische Tigermücke auch außerordentlich lästig: Sie ist sehr aggressiv und sticht – im Gegensatz zu den heimischen Arten – auch tagsüber.